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Open Space

Open Space (Offener Raum) wurde als Alternative zu traditionellen Konferenzmethoden entwickelt. Die Erfahrung, dass in den Pausen für viele Teilnehmende das „eigentlich Wichtige“ geschieht, wird zur Methode: Open Space schafft den offenen Raum für die Teilnehmenden, sich mit anderen zu treffen und zu Themen und Anliegen zu arbeiten, die ihnen am Herzen liegen. So entsteht Eigeninitiative, Selbstorganisation und eine besonders aktivierende und kreative Atmosphäre.

Zentrale Merkmale

Die Tagesordnung entsteht auf der Konferenz durch die Anliegen der Teilnehmenden: Nur das Generalthema ist vorgegeben. Es muss von zentraler Bedeutung für die Teilnehmenden sein und einladend, zuspitzend und öffnend formuliert sein. Es gibt keine Tagesordnung, nur der Rahmen - Zeiten und Räume - sind klar. In der großen Runde führt die Moderatorin in die Methode ein. Dann kommen einzelne Teilnehmende in die Mitte, benennen ihr Thema, das sie mit anderen bearbeiten wollen, schreiben es auf einen Zettel und wählen Zeit und Ort auf einer dafür vorbereiteten Wand.

 

„Der Marktplatz“: Nach einer Weile ist die Wand mit Themen gefüllt, die Konferenzteilnehmer/innen tragen sich bei den Themen ein, an denen sie gerne mitarbeiten wollen.

 

Selbstorganisiertes Arbeiten: Dann beginnen die „Mini-Workshops“ selbstorganisiert zu arbeiten. Dafür stehen Räume und Materialien zur Verfügung.

 

Ergebnissicherung: In den Mini-Workshops werden auf einem Formblatt die wichtigsten Ergebnisse kurz protokolliert. Diese Protokolle werden vergrößert und an einer „Nachrichtenwand“ aufgehängt, so dass sich alle während der Konferenz über die Diskussionen in anderen Arbeitsgruppen informieren können. Am Ende der Konferenz bekommt jede/r Teilnehmer/in eine Dokumentation, die die Kopien der Protokolle aller Arbeitsgruppen enthält.

Dauer und Größe

Open Space-Konferenzen können zwischen einem und drei Tagen dauern. Teilnehmen können - bei geeigneten Räumlichkeiten - mehrere hundert Personen.

Bildergalerie

Die folgenden Bilder illustrieren den Ablauf eines Open Space. Sie entstanden auf der Veranstaltung „Stadtteile an der Schwentine im Aufbruch“ (Kiel 2001, Fotos: Prof. Achim Laleik).