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Zukunftswerkstatt

Die Methode zielt auf die kreative Planung von Zukunftsvorhaben. Statt – wie üblich – von der Problemanalyse direkt zur Suche nach Problemlösungen überzugehen, wird ein „Umweg“ über Zukunftswünsche und Utopien gegangen, die zum Ausgangspunkt für die konkrete Planung werden.

Zentrale Merkmale

Jede Zukunftswerkstatt hat drei Phasen:

 

1. In der Kritikphase wird erarbeitet, wo Veränderungsdruck besteht, Kernprobleme werden identifiziert und Problemursachen benannt.

 

2. In der Phantasie- oder Utopiephase werden Zukunftsvorstellungen entwickelt: Wie sieht eine erwünschte Zukunft genau aus, wie hört und fühlt sie sich an etc.? Dabei wird zunächst bewusst die Frage der Realisierbarkeit ausgeklammert. So werden Denkblockaden überwunden und neue, kreative Ideen können entstehen.

 

3. In der Umsetzungsphase wird entschieden, welche Elemente aus den Zukunftsvisionen tatsächlich verfolgt werden sollen. Für diese werden dann erste Umsetzungsschritte geplant.

Dauer und Größe

Der zeitliche Rahmen und die Anzahl der Beteiligten variieren und richten sich nach der Komplexität und dem Umfang der Fragestellung.